KEYNOTES

Ganz SCHÖN alt

 

Sie sind welk, verbittert, nicht mehr konkurrenzfähig,

leidlich attraktiv und verbissen auf der Suche nach

einem Mann, der sich ihrer erbarmt.

So klingt nicht selten die Ansicht über die Frau ab 50.

Dabei gibt es für mich, nach eigenen anfänglichen

Vorbehalten, kein spannenderes Alter als genau diese

Lebensphase.

In meinem Vortrag „Ganz SCHÖN alt – Frauen über 50 –

Geschichten aus dem Leben jenseits der Faltengrenze“

nehme ich die Vorurteile, Ansichten und das Leben nach

der für Frauen oft magischen Schallgrenze von 50 Jahren

aufs Korn. (Alltags-)Katastrophen aus meinem eigenen 

Leben werden unterstützt mit Erlebnissen und

Erfahrungen von Altersgenossinnen aus verschiedenen

sozialen

Schichten.

So erlebt der Zuhörer teils dokumentarisch, teils in

Anekdoten, dass das Leben von gestandenen Frauen nicht

annähernd so trist oder eingefahren ist oder sein muss,

wie es sich die ein oder der andere vorstellt. Und das die

Jagd nach Perfektion fast immer zum Scheitern verurteilt

ist.  Unabhängig davon, ob die magische Schallgrenze

bereits erreicht wurde oder noch vor einem liegt.

Wir sind Frauen in den besten Jahren.

Warum tun wir uns so schwer uns wirklich schön und selbstbewusst zu fühlen?

Welche Ziele sollte man haben, wenn man mit sich zufrieden sein will?

Ist Schönheit käuflich? Und was sollen die ständig erwähnten Schönheitsrezepte sein?

Themen wie Angst vor dem Alter, Schönheitsoperationen, Sex, Sport, Beziehungen, Umgang mit den sozialen Medien und das Erwarten der Wechseljahre nehme ich humorvoll unter die Lupe.

Mit meinem Vortrag "Ganz SCHÖN alt" möchte ich Mut machen, das Leben nach der großen 5 weniger kritisch und fatal zu betrachten. Egal ob Schönheitskönigin, Firmenchefin oder Hausfrau.

Wir werden alle keine Marilyn Monroe mehr.  Und das ist auch gut so.

Erleben Sie mit mir die Höhen, Tiefen, Schwierigkeiten, Erleichterungen und Einblicke in das Leben von (uns) Frauen über 50.

In „Ganz SCHÖN alt – Das wunderbare Leben jenseits der Faltengrenze“.

Auf dem Weg, den niemand kennt

Wer denkt schon gerne ans Sterben?

Das, was uns die Medien wiederspiegeln, entspricht

nun glücklicherweise nicht der Realität. 

Wenn man sich durchs Fernsehen zappt, dann erlebt

man das Lebensende fast ausschließlich entsetzlich,

brutal und hochgradig beängstigend.

Hier wird man nämlich erschossen, gesprengt,

verunglückt bei Flugzeugabstürzen oder wird

sonstwie gemeuchelt und stirbt dann unter größtem

Schmerz und einsam irgendwo und irgendwie,

wie man es sich garantiert nicht vorgestellt hat.

Ich bin nun bald seit 25 Jahren an der Seite Sterbender

und kann Sie beruhigen. Sterben geht anders. 

Aber...

Wir kommen nicht drumherum. 

Uns Menschen eint nämlich vor allem eines, die,

die wir geboren wurden, werden irgendwann sterben.

Klingt simpel, ist es aber für die meisten nicht.

In meinem Vortrag "Auf dem Weg, den niemand kennt" 

erkläre ich als langjährige ehrenamtliche Hospizhelferin

mein Motto:

„Wir kommen nicht zum Sterben, wir kommen, um zu Leben. Zu leben, bis zuletzt!“

Jeder Moment ist "lebenswert". Unabhängig davon, ob wir uns nun zeitlich näher an unserer Geburt oder unserem Ableben befinden.

Menschen bis zum Ende zu begleiten und ihre manchmal sehr außergewöhnlichen Wünsche, Gedanken und Gefühle ernst zu nehmen, ist ein wesentlicher Teil von "gutem Sterben".  

Und das können Sie auch. Nicht zwingend als Hospizhelfer, aber eben an der Seite des Menschen, der Ihnen nahe steht.

Die Oma, der Onkel, die alte Freundin oder der Bruder.  Die Begleitung von Sterbenden ist keine erlernbare Kunst. Sie ist mit Mut, Liebe und Ruhe gut zu bewältigen.

Meine Begegnungen mit Sterbenden, sind geprägt von Herzlichkeit, Anteilnahme, einem klaren Blick für die Realität und nicht zuletzt von einer guten Portion Humor. 

Sterben kann - ohne hier den Ernst der Sache aus den Augen zu verlieren- außerordentlich "lebhaft" sein. 

Mit meinen Einblicken in das Leben als Hospizhelferin möchte ich Ängste nehmen und enttabuisieren, denn das Sterben gehört zum Leben, wie die Geburt, die Pubertät und die Steuererklärung. Und auch das Sterben wird gelebt.

Wenn man Glück hat, dann gelingt es einem, bis zum letzten Moment dem Leben etwas abzugewinnen. Eben zu leben bis zuletzt.

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© 2019 by Manuela Thoma-Adofo